5. Kenia Jambo Lauf
12. Oktober 2008



Sie warten auf Gäste

  Sonntagmorgen, 12. Oktober. Sehr früh holte der Bus die Gäste am Hotel ab, denn um 8:30 war bereits Start im 50 KM entfernten Waisenhaus Langobaya. Alle Gäste waren beteiligt, entweder mit Laufen oder Wasser- und Bändchen verteilen.  
alle rennen los

Nach kurzer Ansprache ging die Flagge runter. Die Waisenkinder rannten mit den Deutschen um die Wette. Die Hitze machte den Europäern ganz schön zu schaffen. 1,5 Km lang war die Runde. Im Vorfeld hatten alle Läufer/Innen Sponsoren gesucht. Somit hörte man immer wieder den Schlachtruf: „Lauf weiter, das bringt bares“. Ca. 2 Stunden später wurde das Ziel geschlossen. Jeder Läufer konnte allerdings auch vorher aufhören, was kaum einer machte.

Bürgermeister an Versorgungsstelle
Kenia-Dusche

Unvergesslich war das anschließende Duschen. So eine tolle Doppeldusche -getrennt nach Geschlecht- hatte noch keiner erlebt.

Waisenfamilie

Festlichkeiten. Anschließend, wie immer, ein großes Fest. Diesmal war die Einweihung der Waisenhäuser der Höhepunkt der diesjährigen Keniareise. Nach drei Jahren Planung, Registrierung und vielen Behördengängen war es soweit.
Viele Kinder aus unseren Projekten, von Malanga, über Viriko bis Yembe, vom Kindergarten- bis hin zum Secondary-School-Alter erfreuten die Gäste und Zuschauer wieder mit ihren Liedern und Tänzen.

Primary-School Malanga
 

 

Essen. Zwischendurch wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gab Reis „Pillau“. Dazu wurde eine Kuh geschlachtet und 200 kg Reis mit vielen Tomaten, Zwiebeln und frisch gestampften Gewürzen gekocht. Alles brodelte in riesen Töpfen in einer temporären Küche. Getreu nach unserem Namen (Kenia Kinder Hilfe) bekamen erst die Kinder und wenn dann etwas übrig war auch noch die Erwachsenen zu Essen. seltenes Bild - nicht bei KKH
 
Eröffnung beginnt

Eröffnung. Für Bürgermeister H.-G. Brum aus Oberursel war es eine besondere Ehre. Nach der Grundsteinlegung vor zwei Jahren nun die Waisenhäuser mit zu eröffnen. Zusammen mit den Obrigkeiten aus Malindi und Langobayas Umgebung wurden unter großem Jubel die Bänder durchschnitten. Der große Schlüssel wurde bis zur Hausmutter Askah durchgereicht, die dann die Häuser öffnete, die daraufhin von den Kindern erstürmt wurden.

Waisenhaus ist geöffnet
Memorybäume. Die Ehrengäste pflanzten noch Bäume neben den neuen Häusern. Diese sollen später Schatten und Früchte spenden.

Memorybaum wird von Landrätin gepflanzt

Ein großes Dankeschön der Kenia Kinder Hilfe, auch im Namen der Waisenkinder in Langobaya, an all die Sponsoren der Läufer des 5. Kenia Jambo Laufes in Langobaya.
 
Bericht: Teilnehmer Stefan Beyer  
Bildergalerie: hier!  
Zeitungsartikel: Taunuszeitung 1.12.2008  
  Oberurseler Woche 13.11.2008  
     




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