
Mit den Ortsvorstehern kamen wir überein, Multigebäude zu errichten, nämlich Kirchen zu bauen. Sonntags wird sie zur Messe, Wochentags als Kindergarten und als Versammlungsraum genutzt. In Viriko konnten wir im Herbst 2000 und in Malanga im August 2003 mit dem Bischof von Malindi jeweils eine Kirche einweihen.
In
Kenia werden die Lehrer zwar vom Staat bezahlt, die Eltern hingegen sind
für die Finanzierung der Schulgebäude und der Lehrmittel zuständig. Bei über
60% Erwerbslosigkeit können die Kosten selbst für das tägliche Leben kaum
aufgebracht werden. Einfache Lehmgebäude sind die Regel, die oft nach der
Regenzeit am Zusammenfallen sind. Die Kinder sitzen auf dem Sandboden,
in dem sich gesundheits- gefährdendes Ungeziefer aufhält. Auch hier konnten
wir tätig werden und einige Schulgebäude durch Steinbauten mit Zementböden
ersetzen. Außerdem wurden mittlerweile mehrere 100 Schulbänke angefertigt.
KKH stellt bei allen seinen Aktivitäten das Material den Einheimischen
zur Verfügung. Die Gemeinde muss nach ihren Möglichkeiten durch Eigeninitiative
helfen. Gleichzeitig sichern wir ein zeitweiliges Einkommen der Bauleute.
Mithilfe von weiteren Spendern konnte nun die Schule in Viriko im Dezember
2004, in Malanga (Primary School) Ende 2006 fertiggestellt werden. Malanga
Secondary School als kpl. neue Schule angefangen und fast fertiggestellt
werden. Eine Schulbank z.B kostet 25 € und
ein Schulgebäude/Klassenzimmer 5.300 €. Weiterhin müssen
neue Lehrmittel beschafft werden. Ebenso konnte die Viriko Primary School
an das öffentliche
Wassernetz angeschlossen werden.In Yembe, 6 km westlich von Viriko, konnte
im Juni 2008 mit der Sanierung der Primary School begonnen werden. Nach
dem gleichen Prinzip wie Viriko und
Malanga.
Viele hätten nach Beendigung der Grundschule die Fähigkeit die weiterführende Schule (Secondary School), entspricht dem Gymnasium, zu besuchen. Aufgrund der schon erwähnten Arbeitslosigkeit fehlt den Eltern gänzlich das Geld um die Schulgebühren zu bezahlen. Dazu kommen Lehrmittel und Uniformkosten. Hier konnten wir bereits durch Vermittlung von Patenschaften helfen. Mit einer Patenschaft von mtl. 45 € kann der Besuch in der Secondary School (Internat) ermöglicht werden. Ebenso wichtig ist es, die Jugend nach der Schulentlassung weiter zu betreuen. Leider ist es oft so, daß nicht das beste Zeugnis oder die beste Eignung entscheidet, wer einen Beruf erlernen darf, sondern wer das Geld zur Hand hat, um den Ausbilder zu bezahlen. Um dies zu ändern bietet KKH ab 1. August 2009 Ausbildungsplätze für Schneider/innen und Schreiner/innen in der eigenen Berufsschule an. Mit einer Patenschaft von mtl. 30 € kann der Besuch der Berufsschule gesichert werden.
Waisenkinder
ist ein weiteres Problem. Die Sterblichkeitsrate ist sehr hoch durch: Aids,
Malarie und Hygiene. Die Leidtragenden sind die Kinder. Nach dem Tod des
letzten Elternteils kommen sie zu irgendwelchen Verwandten, falls noch
welche da sind. Oftmals sind da schon viele Kinder, Versorgung somit eigentlich
gar nicht gesichert. Kleidung, Versorgung, Gesundheit und Bildung sehr
im argen. Seit Nov. 2005 hat die KKH in Langobaya ein Waisenhaus eröffnet.
Zur Zeit 28 Kinder. Mehr über das Waisenhaus-Projekt hier. Spendenkonten: Frankfurter Volksbank Konto Nr.: 6000 955556 BLZ: 501 900 00 IBAN: DE87 5019 0000 6000 9555 56 BIC : FFVBDEFF Frankfurter Sparkasse |