Aus dem Leben im Waisenhaus

 
Leben im Heim
 
Jackson, Francis, Salim Im März 2007 wurden die vorerst letzten 3 Kinder im Alter von 5 ½ bis 7 aufgenommen. Vorerst deshalb, die 3 angemieteten Häuser sind damit besetzt und die KKH muss erst dringend 2 Häuser fertigstellen (mehr dazu hier) .  
  Das letzte Kind, Salim, zu bekommen, hat sich über fast 5 Wochen hingezogen und war etwas nervenaufreibend. Stellvertretend für viele von ihnen, auf welche Art und mit welchen Widrigkeiten wir zu kämpfen haben um ein Kind zu bekommen, der Bericht: „Salim kommt ins Waisenhaus“. Salim
Hausaufgaben Mittlerweile geht es wie bei einer Großfamilie zu. Jeder muss mithelfen, ob Junge oder Mädchen, ob Klein oder Groß. Nach der Schule, die bis Nachmittags 5 Uhr geht, ist nach dem Spielen, Hausaufgaben angesagt. Über all dem steht das Familienoberhaupt – Mama Askah (die Seele des Heims). Mama Askah
Leider wegen Krankheit eingegangen Mittlerweile konnte die Viehherde auf 4 Ziegen erweitert werden, mehr geht noch nicht, da sie nicht auf dem Baugrundstück alleine gelassen werden können und um die jetzigen Häuser zu wenig Platz ist. Die 20 Hühner sind leider gestorben, in der ganzen Gegend war eine Hühnerseuche ausgebrochen.  
Kinder zeigen ihr Farmland Mit dem Hausvater Kwicha haben die Kinder angefangen, auf einem für die Landwirtschaft vorgesehen Teil des Grundstückes, auch dieses zu erlernen. Dazu hat jedes Kind eine Parzelle bekommen, welches es selber bewirtschaften muss. Vom Urbar machen bis zur Ernte. Während des 4. Kenia Jambo Laufes im Oktober 2007 haben sie dies Stolz ihren Paten und den Gästen gezeigt. Kultivieren unter Anleitung
Karin - Kadzo
Unter den Gästen zum Sponsorenlauf, waren wieder einige Paten der Waisenkinder dabei. Für die, die nicht das erste Mal in Langobaya waren, ein freudiges Wiedersehen, für beide Seiten. Für die Paten, die „Ihre Kinder“ das erste Mal besuchten, wie auch schon vorher bei den anderen, ein sehr rühriges und emotionales Zusammenkommen. Für die Kinder, weil dadurch ihr „Papa oder Mama“ nicht nur in Briefen besteht und für die Paten, dass es ohne Bürokratie möglich ist einfach hinzufahren, es zu besuchen. Es besteht für beide eine Verbundenheit.
Uschi - Amina
Ankunft im Hotel
Im Pool
Ein besonderes Highlight, nicht nur für die Kinder auch für die Hausmütter und Vater, war im Anschluss an die Laufveranstaltung, ein Tagesausflug der ganzen „Familie“ nach Malindi ins Stephanie Sea Hotel. Es war der Wunsch der Paten und Gäste um ihnen auch mal diese Seite des Lebens zu zeigen. Vom Frühstück, bei dem sie wie jeder andere bedient und umsorgt wurden. Über das gemeinsame „Schwimmen“ im Pool, eine riesen Freude für alle. Jeder war natürlich sehr wachsam, da bis auf 2 keiner schwimmen kann. Urkundenverteilung an alle Läufer des Sponsorenlaufes. Anschließend Strandgang und vor dem Mittagessen, wieder mit voller Bedienung, gaben erst die Kinder, dann kamen die Gäste, die Hotelangestellten dazu, mit Gesang und Tanz, ihr Bestes. Man konnte nur staunen, selbst die Besitzerin des Hotels traute ihren Augen nicht. Solche Gäste gab es noch nicht (positiv). Dann kam der Abschied, wie immer zu schnell und unerwartet. Für die Kinder, wie eine Urlaubsreise!
Frühstück





Disco ist eröffnet
Eingang Tsavo East Im Juli 2008 konnte unter der Mithilfe von Southern Sky Safari ein Tagesausflug  in den nahe gelegenen Nationalpark Tsavo East organisiert werden. Für alle, nicht nur für die Kinder, war es das 1. Mal, dass sie ihre „eigenen Wildtiere“ in Natura sehen und erleben konnten. Am Ende war es noch nach Tagen Gesprächsthema Nr. 1.
Mittagessen am Fluß
 
zum 1. Mal gesehen
 
Besprechung vor Umzug Mit dem 5. Kenia Jambo Lauf am 12. Oktober 2008 war es soweit, die offizielle Eröffnung der eigenen Waisenhäuser.  Kurz vor dem großen Tag konnte die ganze „Familie“ in die neuen Häuser umziehen. Nicht nur die Menschen, nein auch die Tiere, zurzeit nur Ziegen und Hühner, bekamen ihr neues Zuhause. Doch die sollen sich jetzt in ihrer neuen Umgebung gut vermehren. Später sollen noch andere Arten dazukommen.
Ziegen werden ins Haus getrieben
Alice pflanzt Kurz vor der Abreise der Gäste, nach der Einweihung, spendeten alle noch für Obstbäume. Die Waisenkinder halfen mit, diese zu pflanzen. Jedes der älteren und jeweils 2 der jüngeren Kinder haben die Aufgabe bekommen, sich jeweils um einen Baum zu kümmern.
Baraka kämpft mit dem Eimer
  In den neuen Häusern ist jetzt Platz für 28 Kinder. 5 neue Waisenkinder konnten bereits kurz nach der Eröffnung aufgenommen werden, weitere 6 werden in Kürze folgen.  
 
Ventus
 
Einrichtung Klassenraum Mittlerweile ist auch das letzte Bett besetzt, das heißt 28 Waisenkinder haben ein Zuhause bekommen. Das Alter ist von 5 bis 15 Jahre, 10 Mädchen und 18 Jungs.

Um ihnen die bestmögliche Ausbildung ermöglichen zu können, hatten wir einen Nachhilfelehrer engagiert. Der Unterricht war anfangs in einem der Häuser, mit zunehmen der Kinderzahl wurde es zu eng. Kurzum wurde entschieden zusammen mit den Kindern ein Klassenraum auf dem Grundstück zu bauen. Es kam dann auch noch die Grundschule Bexhövede und die Lindenschule in Kriftel zu Hilfe, somit konnte es in kürzester Zeit erledigt werden. Mehr dazu, hier .
Kinder lernen Bauen
Kuhbestand Nicht nur die Kinder sind mehr geworden, sondern auch der Bestand an Kühen, Ziegen, Schafe und Hühner.
Trotz dauernder Trockenzeit konnte seit diesem Jahr die Feldbearbeitung wieder aktiv fortgeführt werden. Nach langen Verhandlungen mit der Wasserbehörde konnten wir eine Flatrate für das Wasser bekommen. Das heißt feste Preis pro m³ und nicht wie vorher, je mehr Verbrauch umso höher die Kosten.
Feldarbeit
 
Waisenhausfamilie
 
  Auf diesem Wege möchte sich auch die KKH bei allen Sponsoren für die großartige Unterstützung bedanken.  
  Sollten auch Sie Interesse an einer Unterstützung der KKH haben, mehr Info hier oder sprechen Sie uns einfach an.  
     
  Zeitungsbericht:
Bildergalerie "Leben im Heim" hier! Oberurseler Woche 13.12.2007
Bildergalerie "Im Stephanie Sea Hotel" hier! Oberurseler Woche 13.11.2008
  Taunus Zeitung 1.12.2008
     
     
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